Acerca de

Herz-Socken

Herzsport

Kursort /-zeit

Ort

Tanz-und Gymnastiksaal TSV Langenzenn

Donnerstags: Gruppe 1: 15:15 - 16:15 Uhr

&

Donnerstags: Gruppe 2: 16:15 - 17:15 Uhr

Ansprechpartner

ANNE_PORTRAET_20220902_110150.jpg

Annemarie Sänger

+49 9101 6870

+49 173 376 4459

Roland_Portraet_20220902_110226.jpg

Roland Härter

+49 9101 6870

+49 172 812 3819

Anmeldungen per E-Mail an: herzsport@tsv-langenzenn.de

Unsere beiden Langenzenner Gruppen bestehen aus je ca. 15 – 20 Teilnehmern, wobei die Damenwelt stark in der Unterzahl liegt. Wir müssen alle mit einer mehr oder weniger starken Herzerkrankung klarkommen, z. B. mit Herzinfarkt, Schrittmacher, Herzflimmern, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, unregelmäßigen Herzschlägen uvm.

So treffen wir uns jeden Donnerstag nachmittags, um ein bisschen das Herz zu trainieren. Schnell wird in die Turnschuhe geschlüpft – und schon geht es in den Saal. Mit Hilfe unserer rührigen Betreuerin  Anne  tragen wir Datum, Blutdruck und Puls ein,  unterschreiben einige Male, begrüßen unsere „Mitstreiter“ und erzählen und erfahren noch schnell die neuesten „Langenzenner Nachrichten“.

Unser treuer Arzt  Dr. Hanns Simon  ist auch schon da und wird das Kommende überwachen, damit auch niemand zu Schaden kommt. Und schon schwebt Heide, die immer strahlende Fitness-Spezialistin (Trainingsleitung), mit vollen Taschen herein.

Sofort geht es los! Zum Warmwerden werden erst einmal die Beine kräftig und schnell in Bewegung gesetzt, indem wir in vielen Kurven und Wendungen zügig den Saal durchlaufen. Manchmal bilden wir auch Gruppen, die sich hintereinander aufstellen und dann wie ein Wurm immer den verschlungenen Wegen der ersten Person – also des Wurm-Kopfes – folgen. Sobald Heides Pfiff ertönt, muss die letzte Person – also der Wurm-Schwanz –schnell an die vordere Stelle „flitzen“ und jetzt die „Kopf-Position“ übernehmen und den weiteren Weg festlegen. Alles soll natürlich möglichst schnell geschehen, damit ein bisschen Schwung in unsere Herzen und Lungen kommt.

Aber dann geht es erst richtig los! So werden Abstreifer vor unsere Füße mit der rutschigen Seite nach unten gelegt. Jetzt sollen wir mit einem Fuß und mit großem Druck einen imaginären Fleck am Boden beseitigen. Ja, das erfordert Ausdauer, denn der Fleck verflüchtigt sich einfach nicht! Mein Nachbar hat aber doch tatsächlich einen "richtigen" Fleck entdeckt, bearbeitet ihn ausgiebig, doch leider erfolglos. Auch der Fuß-Wechsel kann dabei nichts bewerkstelligen!

Und schon geht es in die Grätsche! Man soll jetzt mit gestreckten Beinen den Abstreifer immer wieder wenden!! Und schon höre ich: „O jeggerl, da ist doch leider  mein Bauch  im Weg, da komm ich nicht runter!“ Ja, es hilft aber nichts, irgendwie muss / sollte es gehen!

Jetzt sollen auch noch die Beine wechselweise im Rhythmus abgewinkelt werden, wobei das andere Bein natürlich den festen Stand übernehmen muss. Doch nicht genug – es müssen auch noch die Arme im Wechsel graziös nach oben geschwungen werden! Ja und ganz nebenbei muss auch das Ein- und Ausatmen beachtet werden. Es soll ganz lange andauern also möglichst lange hinausgezögert werden!

Ich schaue mich um und komme mir wie in einem „Ballettsaal“ vor, denn jeder ist mit seinen "graziösen" Bein- und Armstellungen beschäftigt. Der obligatorische Ballettspiegel fehlt im Saal - zum Glück!!!!